1. Vollholz-Feuerwehrhaus in OÖ

1. Vollholz-Feuerwehrhaus in Oberösterreich

1. Vollholz-Feuerwehrhaus in Oberösterreich

Holz ist bei richtiger Konstruktion nicht brandgefährdeter als andere Bauweisen. Da zwei Drittel unseres Gemeindegebietes in Steinbach/Ziehberg von Wald bedeckt sind, habe ich als Feuerwehrmann und Waldbesitzer diese – vorerst unübliche – Grundidee gehabt. Holz ist ökologisch: nachwachsend, umweltschonend und ideal für eine energieeffiziente Bauweise.
Die Vollholzbauweise ermöglicht atmungsaktive Speichermasse, die Luft- und Feuchtigkeitsunterschiede ausgleichen kann, das sorgt u. a. für perfektes Raumklima.
Entstanden ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen lokaler Wertschöpfung: Ich habe die Organisation des mondgeschlägerten Bauholzes übernommen, das dann von Landwirten an das örtliche Sägewerk beliefert worden ist. In der Nachbargemeinde Scharnstein befindet sich der Zimmereibetrieb Bammer, wo die Vollholzwände gefertigt worden sind. Vollholzbauweise heißt, dass ein ganzes Haus – bis ins Detail – aus Holz gebaut wird: Holzdübel, keine Metallschrauben, halten das Gebäude im Innersten zusammen.
Die Lärchenholz-Außenfassade ist silber-gräulich gestrichen worden. Das gibt den späteren witterungsbedingten Grauton vor.
Innen schützt das Holz die wasserbasierende Lasur Adler lignovit UV 100 interior, die zugleich vor dem sonst lichtbedingtem Nachdunkeln bewahrt.
Die Eingangstür ist in Vollholz, die Fenster im Holzbau sind in Holz-Alu ausgeführt – von unserer Firma erzeugt bzw. geliefert worden.
Auch viele verlegte m² geölte Admonter Eichenböden, sowie die Möblierung des Kommandoraums haben wir als Naturholz-Tischlerei geliefert.
Somit wird die Vollhollholz-Feuerwehreinsatzzentrale seinem Namen gerecht!

Als Dank für das große Engagement für den Einsatz des regionalen Baustoffes Holz für dieses Projekt habe ich – bei der Eröffnung am 17. Juni 2011 – als Tischlermeister eine Auszeichnung der Landesinnung Holzbau Oberösterreich erhalten – danke!